Urban Gardening (mit Waldgärten)

Urban Gardening (mit Waldgärten)

Machbarkeitsstudie

Urban Gardening ist ein junges, aber inzwischen anhaltendes Phänomen, das – um im Bild zu bleiben – "wächst und gedeiht". Es findet vor allem in den großen Städten erheblichen Zuspruch. Die Lust am Gärtnern hat in den letzten Jahren zu zahllosen Gemeinschaftsgärten und Garteninitiativen geführt.

Obwohl urbanes Gärtnern zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist es für Akteure und Kommunen immer noch ein Experimentierfeld, auf dem Grenzen und Möglichkeiten einer sozialgerechten und ökologischen Stadtentwicklung verhandelt werden. Zumeist als temporäre Nutzungen oder Zwischennutzungen angelegt, bestehen oftmals kaum gesicherte Rahmenbedingungen. Andererseits sind viele Gemeinschaftsgärten oder Nachbarschaftsgärten, auch durch die geflossenen Fördermittel, auf Dauer angelegt.

Im Rahmen des Forschungsprojekts wird mit einer georeferenzierten Datenbank ein Überblick über die Verbreitung und Typologien urbanen Gärtnerns in Deutschland gegeben. Kern der Machbarkeitsstudie ist es, ein Konzept zu erarbeiten, das Perspektiven für das Urban Gardening in den Städten eröffnet und gleichzeitig das für die Städte wichtige Grün weiter stärkt. Von Interesse ist insbesondere, welche Flächen sich für Urban Gardening eignen und zusätzlich aktiviert werden können. Ziel ist, ein Konzept zu entwickeln, wie eine Förderung von Urban Gardening und urbanen Waldgärten aussehen könnte.

Auftraggeber:

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Projektpartner:

SWUP GmbH Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und Mediation, Berlin/Quickborn/Heringsdorf

Links:

»www.bbsr.bund.de/
urban_gardening

»www.swup.de