Monitoring für neun Bezirksregionen im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf in Arbeit

Monitoring für neun Bezirksregionen im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf in Arbeit

Sozialraumorientierung bedeutet einen Perspektivwechsel in der Planung vom zielgruppenorientierten Fachbezug zum Quartier als fachübergreifender Planungs- und Gestaltungsraum. Zur Umsetzung haben alle Berliner Bezirke jeweils "Bezirksregionen" gebildet und Bezirksregionenprofile (BZRP) erstellt, die fortgeschrieben werden, um Entwicklungen und Veränderungen in diesen Räumen genauer zu beobachten, rechtzeitig Handlungsbedarf zu erkennen und zielgerichtet darauf zu reagieren. Die Profile basieren auf einem gesamtstädtisch vergleichbaren Indikatorenset, das wichtige demografische, soziale und infrastrukturelle Daten für diese Teilräume beinhaltet, und definieren ressortübergreifend Ziele für die Entwicklung der Regionen.

In Marzahn-Hellersdorf wurden neun Bezirksregionen mit 33 zugeordneten Planungsräumen herausgearbeitet. Sie nehmen die städtebauliche Struktur des Bezirkes auf, die durch die beiden Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf sowie die vor allem durch Ein- und Zweifamilienhäuser geprägten Siedlungen Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf charakterisiert ist. Die Entwicklungen in den Bezirksregionen werden in regelmäßigen Intervallen einem Monitoring unterzogen und damit überprüft, was sich verändert, wo besonderer Handlungsbedarf besteht oder absehbar ist.

Wir schreiben aktuell die Bezirksregionenprofile (Teil 1: Aktualisierung der Kernindikatoren und Bewertung der Entwicklung) fort. Auf Basis der Daten von 2017 werden Entwicklungen dargestellt und bewertet, im besonderen Fokus stehen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt und bei der sozialen Infrastruktur.

Auftraggeber:

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin