Leinefelde - Programmbegleitung vor Ort

Auftraggeber:

Deutsches Institut für Urbanistik im Auftrag des BMVBW mit Mitteln des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt)

Projektpartner:

Stadt Leinefelde

Dokumente:

»Bericht der Programmbegleitung zum Download (pdf) auf der Internetseite der Bundestransferstelle Soziale Stadt

Links:

»www.leinefelde-worbis.de »www.staedtebaufoerderung.info/
Soziale Stadt

Leinefelde - Programmbegleitung vor Ort

Wissenschaftliche Begleitung Modellgebiet Leinefelde Südstadt
Leinefelde liegt im Nordwesten von Thüringen. Von 1960 bis 1989 entwickelte sich Leinefelde zu einem Standort der Textilindustrie, die Bevölkerung wuchs von 2.300 auf 16.000 Einwohner an. Parallel dazu entstand ein großes Plattenbaugebiet mit über 4.800 Wohnungen – die Südstadt. Abwanderung, Leerstand und wachsende soziale Probleme prägten nach 1989 die Situation und erzeugten einen komplexen Handlungsbedarf.
Die Südstadt von Leinefelde gehörte deshalb auch zu den 16 Modellgebieten, für die das BMVBW in Abstimmung mit den Länderministerien im Zeitraum von 2000 bis 2002 eine Programmbegleitung vor Ort (PvO) eingerichtet hat. Diese diente dazu, die Implementierungsphase des 1999 neu aufgelegten Bund-Länder-Programms Soziale Stadt aktiv zu begleiten und wissenschaftlich zu untersuchen. Bestandsanalysen, Zukunftswerkstätten mit Kindern und Jugendlichen, Foren sowie die Begleitung einer schriftlichen Einwohnerbefragung durch das Stadtteilbüro zählten zu wichtigen Bausteinen der Programmbegleitung ebenso wie Unterstützung bei der Projektentwicklung und von Beteiligungsmöglichkeiten bei der sozialen Stadtteilentwicklung.

Leinefelde ist inzwischen zu einem Synonym für einen erfolgreichen Anpassungsprozess im Rahmen des Stadtumbaus Ost und sozialer Stadtentwicklung geworden.