Freiraum und Lebensqualität in verdichteten, urbanen Stadtteilen

Freiraum und Lebensqualität in verdichteten, urbanen Stadtteilen

Internationales Forschungsprojekt
In Städten, vor allem in den Ballungsräumen wachsen durch Bevölkerungszuzug und Nachverdichtung der Nutzungsdruck auf urbane Freiräume sowie die Zielkonflikte. Grün- und Freiflächen beim Bau von neuen urbanen Stadtquartieren mit besonderen Qualitäten zu versehen oder im Zuge von Modernisierung bestehender Wohnsiedlungen in Wert zu setzen, spielt eine wesentliche Rolle für die Lebens- und Umweltqualität einer Stadt. Dabei geht es um Erholungsmöglichkeiten für Menschen sowie um die Bedeutung von Grünflächen für Stadtklima, Biodiversität und Artenvielfalt.

Wie bewähren sich solche multikodierten Freiräume?
Welche Akteure sind in deren Entstehungsprozesse eingebunden?
Welchen Einfluss haben Förderprogramme und rechtliche Instrumente?
Welche Zielkonflikte gibt es und wie lassen sie sich lösen?

Das Forschungsprojekt soll herausfinden, mit welchen Planungskonzepten, Instrumenten und Lösungen, sowie mit welchen Vorgehensweisen bei Planung und Finanzierung es gelingt, in urbanen Stadtteilen Nachteile des Standortes zu kompensieren und eine hohe Bebauungsdichte mit städtebaulichen und Freiraum-Qualitäten zu verbinden und damit die Lebensqualität entscheidend zu verbessern, die Identifikation mit dem Stadtteil zu stärken sowie ein gutes Stadtklima und vielfältige Natur zu ermöglichen. Dazu werden etwa 16 Fallstudien aus deutschen Ballungsgebieten mit Wachstumsdruck und aus dem europäischen Ausland untersucht.

Auftraggeber:

Wüstenrot Stiftung

Projektpartner:

Weeber+Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart/Berlin
Prof. Cornelia Bott
Prof. Dr. Robin Ganser

Links:

»www.wuestenrot-stiftung.de