Evaluierung des Bund-Länder-Programms Stadtumbau West

Auftraggeber:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), vertreten durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Forschungsteam:

Weeber+Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Berlin/Stuttgart
in Zusammenarbeit mit
Difu, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin

Publikationen:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Hrsg.) (2012): Stadtumbau West. Evaluierung des Bund-Länder-Programms. Berlin. »zum Forschungsbericht (PDF)

Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Hrsg.):
- (2009) Stadtumbau West. Befragung von Kommunen im Stadtumbau West. »zum Forschungsbericht (PDF)

Beide Publikationen kostenfrei zu beziehen bei: silvia.wicharz@bbr.bund.de

Links:

»www.staedtebaufoerderung.info/
StadtumbauWest

Evaluierung des Bund-Länder-Programms Stadtumbau West

Das Programm Stadtumbau West reagiert auf die städtebaulichen und stadtplanerischen Herausforderungen, die die demografischen Veränderungen und der wirtschaftliche Strukturwandel in vielen Regionen Westdeutschlands mit sich bringen. Hierfür wurden allein in den Jahren 2004 bis 2009 342 Mio. Euro an Bundesmitteln zur Verfügung gestellt und 381 Kommunen in das Programm aufgenommen.

Wie bewährt sich das Programm und wo gibt es Anpassungsbedarf? Um zu überprüfen, inwieweit die mit dem Programm verbundenen Ziele erreicht wurden, wurden Maßnahmen, Herangehen und Erfahrungen in 25 Fallstudienkommunen genauer untersucht. Dazu gehörten Expertengespräche mit Fachleuten und Akteuren des Stadtumbaus in Bund und Ländern, eine Analyse der aktuellen Situation in den Kommunen der westlichen Länder, die Aufbereitung der Ergebnisse der Kommunalbefragung von ca. 150 Kommunen sowie des Forschungsstandes zur Umsetzung des Programms.

Eine Lenkungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern vom Bund, aus den Ländern, aus beteiligten Kommunen, kommunalen Spitzenverbänden, wohnungswirtschaftlichen sowie Industrie- und Handwerksverbänden begleitete die Evaluierung fachlich. Ende 2011 wurde die Evaluierung mit Empfehlungen des Forschungsteams und der Lenkungsgruppe abgeschlossen.

Festgestellt wurde, dass das Programm in erheblichem Umfang dazu beiträgt, dass sich die Städte und Gemeinden den grundlegenden Anforderungen, die sich aus dem wirtschaftsstrukturellen und demographischen Wandel ergeben, stellen. Bisherige Projekte und Maßnahmen haben vielfältige Wirkungen entfaltet, die positiv auf die Entwicklung der Kommunen ausstrahlen und auch Impulse für Investitionen weiterer Akteure auslösen. Das Programm sollte daher auch fortgesetzt werden.