"Jugend fördern" – Evaluation von Instrumenten und Angeboten

Auftraggeber:

1. Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit (heute)
2. Thüringer Landesjugendamt

Dokumente:

»Förderinstrument Jugendpauschale - Zusammenfassung (pdf)

Links:

»www.thueringen.de/Familie

"Jugend fördern" – Evaluation von Instrumenten und Angeboten

1998 bis 2002 haben wir für das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit und Familie sowie das Landesjugendamt innerhalb der Jugendhilfe und Jugendbildung Instrumente und Angebote evaluiert.

1. Seit 1997 gewährt der Freistaat den örtlichen Trägern der Jugendhilfe Zuwendungen in Form einer Pauschale. Die damit erreichten Effekte sollten untersucht und gegebenenfalls sollten Änderungen vorgeschlagen werden. Empirische Basis stellten vorhandene Unterlagen (Jugendförderpläne, Förderrichtlinien, Haushaltspläne, Anträge und Verwendungsnachweise zur Jugendpauschale) aus allen 23 Landkreisen und kreisfreien Städten der vorangegangenen Jahre dar. Vier Landkreise untersuchten wir auch detaillierter hinsichtlich der Inhalte der geförderten Angebote. Das Ergebnis war insgesamt positiv, es stärkte vor allem die kommunale Selbstverwaltung und qualifizierte die Jugendförderplanung. Das Förderinstrument gibt es in Thüringen bis heute.

2. Die Ergebnisse der Evaluation zur außerschulischen Jugendbildung 2001/2002 ergaben einen fundierten Überblick über die Gesamtlandschaft, boten Entscheidungshilfen zur Bewertung einzelner Angebote und gingen in den Landesjugendförderplan 2003 bis 2006 ein. Anhand der Qualitätskriterien außerschulischer Jugendbildung in Thüringen waren mehr als 60 Träger, Einrichtungen und Dienste in die Untersuchung einbezogen worden: Wir befragten sie in je zwei- bis vierstündigen leitfadengestützten Interviews, untersuchten deren vorhandene Materialien und pädagogischen Konzepte und für mehr als 40 von ihnen erstellten wir Einzelgutachten. Die Nutzer außerschulischer Jugendangebote wurden durch eine schriftliche Befragung ebenfalls beteiligt, in der Auswertung waren ca. 3.200 Fragebögen.