Neue Mobilitätsangebote: Elektromobilität und Carsharing für ein urbanes Wohnprojekt

Auftraggeber:

Siedlungswerk GmbH Wohnungs- und Städtebau
im Rahmen des Forschungsprojekts Schaufenster Elektromobilität - LivingLab BWemobil
Ansprechperson: Christoph Welz
christoph.welz@siedlungswerk.de

Publikation:

Veröffentlichungsbericht
Anlange zum Veröffentlichungsbericht

Links:

»www.siedlungswerk.de
»www.stadtwohnen-rosensteinviertel.de
»www.schaufenster-elektromobilitaet.org
»www.livinglab-bwe.de

Neue Mobilitätsangebote: Elektromobilität und Carsharing für ein urbanes Wohnprojekt

Wohnen in einem lebendigen Viertel, mit einem ökologischen Energiekonzept und einem innovativen Mobilitätsangebot – dies sind Kennzeichen des Bauvorhabens "Stadtwohnen im Rosensteinviertel". Das Siedlungswerk Stuttgart will am Stuttgarter Nordbahnhof ein Quartier mit Vorbildcharakter realisieren: zentrale Kriterien sind Elektromobilität und Carsharing sowie regenerative Energiequellen. Mit dem Vorhaben nimmt das Siedlungswerk am Programm LivingLab BWemobil teil, das vom Bund als eines von vier Schaufenstern E-Mobilität gefördert wird. Als Grundlage für das Mobilitätskonzept hat das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber+Partner im Auftrag des Siedlungswerks ein Gutachten erarbeitet, das die neue und komplexe Aufgabe fachübergreifend und mit vielfältigen Methoden angeht.

Themen des Ende 2013 abgeschlossenen Gutachtens sind die Konzeption und Rahmenbedingungen des Bauvorhabens, die Potenziale und Anforderungen des Quartiers, die zu erwartende Bewohnerstruktur, die Entwicklung der Mobilitätsbedürfnisse in Deutschland und Stuttgart, Daten und Fakten zu Carsharing und Elektromobilität sowie Organisationsformen und Strategien eines Mobilitätskonzepts.

Der Bericht mündet in Empfehlungen – u.a. zu den geeigneten Fahrzeugen (nicht nur Pkw), der Organisation des Carsharing, der Parkierung, der Kommunikationsstrategie, zum Umsetzungsprozess und zur Einbindung in den Quartiers- und gesamtstädtischen Kontext. Zum Gutachten gehören zahlreiche Grafiken, Tabellen, Abbildungen, Kurzfassungen zu jedem Kapitel und ein ausführliches Quellenverzeichnis. Methoden waren Datenauswertungen, Dokumentenanalysen, Recherchen, Experteninterviews und ein Perspektivenworkshop mit Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen und Erfahrungen.