Investitionsprozesse bei Wohnungseigentümergemeinschaften

Auftraggeber:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Projektpartner:

Weeber+Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart/Berlin
in Kooperation mit
Klaus Lambrecht, ECONSULT Lambrecht Jungmann Partnerschaft, Rottenburg/Stuttgart und
Dr. David Greiner, Tübingen

Publikationen:

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Hrsg.) (2015): Investitionsprozesse bei Wohnungseigentümergemeinschaften mit besonderer Berücksichtigung energetischer und altersgerechter Sanierungen. »zum Download des Forschungsberichts

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Hrsg.) (2014): Energetisch und altersgerecht sanieren. Ein Ratgeber für Wohnungseigentümergemeinschaften. »zum Download der Broschüre

Links:

»www.bmwi.de
»www.bbsr.bund.de/
Investitionsprozesse bei WEG

Investitionsprozesse bei Wohnungseigentümergemeinschaften

- energetische und altersgerechte Sanierungen -

In Wohnungseigentümergemeinschaften wird zwar viel modernisiert, aber das beschränkt sich sehr häufig auf das Innere der Wohnungen, das Sondereigentum. Die Gemeinschaften haben große Schwierigkeiten zu bewältigen, wenn es um Maßnahmen am ganzen Haus, dem Gemeinschaftseigentum geht. Das trifft regelmäßig zu, wenn die Energieeffizienz des Gebäudes oder die barrierefreie Zugänglichkeit verbessert werden soll. Diese Schwierigkeiten haben wir im Rahmen des Forschungsprojekts untersucht. Anhand von Fallstudien, die Wohnungseigentümergemeinschaften unterschiedlicher Art und Größe in den Fokus nehmen, werden vor allem folgende Themen aufgearbeitet: - Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse - Rolle der WEG-Verwaltungen - Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen - Informationsbedarf und Informationsangebot. Die Analyse zeigt, wie sich zum einen im Rahmen der bestehenden rechtlichen und organisatorischen Verhältnisse die Chancen für energetische und altersgerechte Modernisierungen am Gemeinschaftseigentum erhöhen lassen und wie zum anderen die Rahmenbedingungen weiter entwickelt werden könnten. Schließlich gilt es, alle Potenziale im Gebäudebestand zur Energieeinsparung zu nutzen. Angesichts des demografischen Wandels wird es auch zunehmend wichtig, den Wohnungsbestand altersgerecht anzupassen. Rund 23 Prozent des Wohnungsbestandes – über neun Millionen – sind Eigentumswohnungen. Durch Aufteilung und Privatisierung nimmt ihre Anzahl weiter zu.